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Unter Einfluss von Drogen am Steuer erwischt? Bei der Kanzlei Zimmermann in Köln & Düsseldorf ist Ihr Fall richtig

Nach polizeilichen Erkenntnissen rauchen 42% der jungen Autofahrer (18 bis 24 Jahre) regelmäßig Cannabis (THC). Aber auch andere Personengruppen konsumieren Drogen. Wer sich unter Drogeneinfluss ans Steuer setzt, begeht unter Umständen eine Straftat, mindestens aber eine Ordnungswidrigkeit. Beides kann empfindliche Konsequenzen haben:

  • Geldstrafe
  • Haftstrafe
  • Entzug der Fahrerlaubnis
  • Bußgeld
  • Fahrverbot

Für Berufskraftfahrer und alle, die dringend auf ihren Führerschein angewiesen sind, kann dies die berufliche Existenz bedrohen. Wenden Sie sich deswegen unverzüglich an meine Kanzlei in Köln und Düsseldorf, sollten Sie unter Drogeneinfluss am Steuer erwischt worden sein. Gerne berate ich Sie dazu, wie die weiteren rechtlichen Schritte zu wählen sind, um massive Einschnitte in Ihren Alltag durch finanzielle Strafen oder Fahrverbote abzuwenden.

Welche Tests werden durchgeführt?

Suchen Sie nach einer Polizeikontrolle, in die Sie bei Ihrer Drogenfahrt geraten sind, schnellstmöglich anwaltliche Hilfe auf – am besten schon telefonisch während der polizeilichen Vernehmung. Üblicherweise wird im Anschluss an einen Urintest oder eine Atemkontrolle, soweit sich ein Anfangsverdacht ergibt, die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Hierbei wird mithilfe einer Analyse, etwa bei Marihuanakonsum, der THC-Gehalt im Blut des Tatverdächtigen exakt festgestellt. Noch bis zu 2 Wochen nach dem letzten Konsum von Cannabis ist ein THC-Gehalt im Blut oder im Urin nachweisbar. Der Grenzwert beträgt nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG-NJW 2005, 349) 1,0 ng/ml.

Schwierigkeiten bei der Ermittlung des Grenzwerts ergeben sich, wenn der Tatverdächtige noch eine oder mehrere weitere Drogen, z.B. Alkohol, konsumiert hat. Jede Droge für sich genommen überschreitet den Grenzwert nicht. Wenden Sie sich hierfür bei Fragen an meine Kanzlei in Köln und Düsseldorf.

Pfeile auf dem Boden links zu illegal, rechs nach legal

Welche gesetzlichen Grundlagen greifen bei einer Drogenfahrt?

§ 24a StVG: 0,5 Promille-Grenze
Ab einem Alkoholgehalt von 0,25 mg/l in der Atemluft bzw. 0,5 Promille im Blut, dürfen Sie kein Fahrzeug mehr führen. Befolgen Sie dieses Gesetz nicht, begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit. Bei Fahranfängern in der Probezeit liegen diese Grenzwerte jeweils bei 0 mg/l bzw. 0 Promille. Wem andere berauschende Substanzen im Körper nachgewiesen werden, der handelt ordnungswidrig – ohne Toleranzen innerhalb von Grenzwerten. Unter diese Substanzen fallen z.B.: Amphetamine, Kokain oder THC. Ausnahmen gelten für den krankheitsbedingten und den ärztlich attestierten Konsum.

§ 315c StGB: Gefährdung des Straßenverkehrs
Folgende Gefährdungen des Straßenverkehrs werden laut dieses Gesetzes mit Freiheits- oder Geldstrafen geahndet, wenn sie in einer Gefahr für andere Personen oder deren Besitztümer resultieren:

  • Wenn man, aufgrund von Alkoholeinfluss oder körperlicher/geistiger Beeinträchtigungen, ein Fahrzeug nicht mehr sicher führen kann und dies trotzdem tut.
  • Wenn man im Verkehr grob regelwidrig und rücksichtslos agiert. Hierzu gehört z.B. die Missachtung der Vorfahrt, die verbotene Überholmanöver oder eine Geisterfahrt auf der Autobahn.

Im Fall von Fahrlässigkeit können die Strafen noch höher ausfallen. Welche Grundlagen in Ihrem genauen Fall greifen, erläutere ich gerne in meiner spezialisierten Kanzlei in Köln und Düsseldorf.

§ 316 StGB: Trunkenheit im Verkehr

Trunkenheit im Verkehr ist ein Straftatbestand. Dabei wird nicht zwischen vorsätzlicher und fahrlässiger Trunkenheit unterschieden. Unter Verkehr fällt in Bezug auf dieses Gesetz sowohl der Bahn-, Schiffs- und Luft- als auch der Straßenverkehr. In welcher Weise am Verkehr teilgenommen wird, ist dabei unerheblich – daher gilt § 316 StGB z.B. auch für Fahrradfahrer. Nach diesem Paragraphen wird bestraft, bei wem § 315a oder § 315c nicht greifen.

Die Kanzlei Zimmermann in Köln hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Ihrer langjährigen Erfahrung juristische Ungereimtheiten, Streitigkeiten und Missverständnisse kompetent zu klären. Ich biete Ihnen aus einer Hand eine zuverlässige Beratung und Betreuung zu drei Rechtsgebieten. Mit Rat und Tat stehe ich Ihnen als Anwalt sowohl in den Rechtsgebieten VersicherungsrechtVerkehrsrecht und Arbeitsrecht. Mandanten aus Köln und Umgebung, unter anderem aus den Kölner Stadtbezirken Innenstadt, Lindenthal, Sülz, Klettenberg, Rodenkirchen, Porz, Nippes, Ehrenfeld, Weiden, Lövenich, Junkersdorf, Marienburg und Hahnwald finden in der Kanzlei Zimmermann einen vertrauensvollen Rechtsbeistand.