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Kanzlei Zimmermann in Düsseldorf: Wissenswertes zum Thema Elternzeit

Eltern haben ihrem Arbeitgeber gegenüber ein Recht auf Elternzeit – sie werden für einen bestimmten Zeitraum freigestellt, um ihr Kind zu betreuen. Dies nehmen vor allem immer noch Mütter in Anspruch. In der vereinbarten Zeit ruht das Arbeitsverhältnis und wird nach Ablauf der Auszeit wieder aufgenommen. Während der Elternzeit beziehen Eltern das sogenannte Elterngeld, das das fehlende Einkommen teilweise ausgleicht.

Eltern, die mit ihrem Kind in einem Haushalt leben und dieses betreuen, dürfen eine Auszeit von maximal 36 Monaten beantragen. Bevor das Kind das dritte Lebensjahr beendet hat, muss mindestens ein Drittel dieser Zeit abgegolten sein. Der Rest kann bis zum achten Geburtstag des Kindes genommen werden. Mindestens sieben Wochen vor Antritt muss ein schriftlicher Antrag beim Arbeitgeber gestellt werden. Dieser muss hierfür seine Zustimmung geben. Wenn er dies verweigert, bin ich gerne für Sie da, um Ihre Ansprüche zu eruieren und wenn möglich durchzusetzen.

Rückkehr in den Beruf

Wenn der vorher vereinbarte Zeitraum, maximal 36 Monate, abgelaufen ist, kehren Arbeitnehmer wieder in ihren Beruf zurück. Sie beziehen dann wieder ihr reguläres Gehalt anstelle des Elterngeldes. Ihnen steht dann jedoch nicht dieselbe Stelle zu, die Sie vor der Elternzeit innehatten. Sie haben lediglich einen Anspruch auf eine gleichwertige Stelle. Es kann also durchaus sein, dass der Arbeitsort innerhalb des Unternehmens ein anderer ist.

Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, nach der Elternzeit in Teilzeit zu arbeiten. Dafür muss ein Antrag beim Arbeitgeber gestellt werden. Die Zustimmung wird in der Regel erteilt, wenn diese Voraussetzungen gemäß § 8 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes erfüllt sind:

  • Der Arbeitnehmer ist länger als sechs Monate im Betrieb.
  • Der Arbeitgeber beschäftigt mehr als 15 Mitarbeiter.
  • Der Antrag zur Verringerung der Arbeitszeit wurde mindestens drei Monate vor Beginn gestellt.
  • Es spricht kein betrieblicher Grund dagegen.

Elternzeit & Kündigung

Während der Elternzeit gilt ein Sonderkündigungsrecht nach § 19 Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) zum Ende der vereinbarten Dauer sowie ein besonderer Kündigungsschutz. Betroffenen kann während dieser Zeit grundsätzlich nicht gekündigt werden. Es gibt jedoch bestimmte Ausnahmefälle. Dazu gehört zum Beispiel eine Betriebsstilllegung.

Wenn Sie während der Elternzeit die Kündigung erhalten, sollten Sie einen Anwalt in Düsseldorf aufsuchen, der Sie fachmännisch berät und Ihren Anspruch auf ein intaktes Arbeitsverhältnis sichert. Sobald die Elternzeit abläuft, endet auch das Sonderkündigungsrecht sowie der besondere Kündigungsschutz. Sie werden dann rechtlich wieder wie jeder andere Angestellte betrachtet und können nach den allgemein geltenden Regeln gekündigt werden. In meiner Kanzlei in Düsseldorf bin ich in allen Bereichen des Arbeitsrechts Ihr Ansprechpartner.

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