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Anwalt für Arbeitsrecht in Köln und Düsseldorf

Arbeit & Recht gehören in der Kanzlei Zimmermann in Köln und Düsseldorf untrennbar zusammen

Wenn Menschen miteinander arbeiten, kommt es häufig zu Auseinandersetzungen, die eines Anwalts bedürfen. Nicht immer geht es gleich um ein gerichtliches Verfahren. Vielmehr gibt es eine Vielzahl von Problemen, die sich mithilfe juristischer Beratung außergerichtlich klären lassen. Neben der Vertretung in Kündigungsschutzprozessen liegt daher ein besonderer Tätigkeitsschwerpunkt im Arbeitsrecht meinen Kanzleien in Köln und Düsseldorf in der Beratung, z.B. wenn es um Aufnahme, Beendigung und Abwicklung von Dienst- und Arbeitsverträgen geht.

Warum ist das Arbeitsrecht ein besonderes Rechtsgebiet?

Das Arbeitsrecht zeichnet sich durch einige Besonderheiten aus. Dazu gehört, dass dem Mandanten mit der gerichtlichen Durchsetzung seiner Rechte sowie Zugeständnissen in Form einer Abfindung oder ähnlichem oft nicht gedient ist. Er wünscht vielmehr praktikable Lösungen, die der beruflichen Zukunft neue Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen.

Arbeitgeber haben ein Interesse daran, Probleme mit Mitarbeitern mithilfe arbeitsrechtlicher Maßnahmen zu lösen. Für langjährige Mitarbeiter wünschen sie sich auch eine Win-Win-Situation, von der beide Seiten profitieren. Es gilt also, unterschiedliche Interessen, ggf. in Zusammenarbeit mit Betriebsräten, zu eruieren. In der Folge müssen diese mit den rechtlichen Möglichkeiten abgeglichen werden, um ein tragfähiges Ergebnis zu finden. Notfalls wird dieses mit allen Mitteln durchgesetzt.

Häufige Streitpunkte:

  • Freistellung,  Aufhebungsvertrag & Abfindung
  • Arbeitsvertragsgestaltung
  • Weihnachtsgeld
  • Sondergratifikation
  • Ausschlussfrist
  • Dienstwagen
  • Mobbing am Arbeitsplatz
  • Insolvenzausfallgeld

Durch eine clevere Gestaltung der Arbeitsverträge vermeiden Sie einige unangenehme Meinungsverschiedenheiten am Arbeitsplatz. Auch dabei stehe ich Ihnen in meinen Kanzleien in Köln und Düsseldorf als Ihr Rechtsanwalt für Arbeitsrecht beratend zur Seite.

Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Köln

Unsere Kanzlei befindet sich in Köln am Rande der Altstadt Nord zur Neustadt Nord. Sie erreichen unsere Kanzlei bequem mit dem Auto, der Ubahn oder der Trambahn.

Rechtsanwaltskanzlei Zimmermann
– Hauptniederlassung –

Telefon:  0221 –986 568 24

Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Düsseldorf

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Vertragsgestaltung im Arbeitsrecht: Auseinandersetzungen am Arbeitsplatz vorbeugen

 

Beginnt ein Arbeitnehmer ein neues Arbeitsverhältnis, wird das Ergebnis aus den Konditionsverhandlungen vertraglich fixiert. Sind sich die Vertragsparteien einig über die Höhe der Vergütung, die Anzahl der Urlaubstage oder die Gewährung eines Dienstwagens und werden diese auch rechtswirksam festgehalten, steht einer angenehmen Zusammenarbeit in der Regel nichts im Wege. Viele arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen und Folgen, wie z.B. eine Abmahnung, werden also vermieden, indem im Arbeitsvertrag die Interessen beider Vertragsparteien Berücksichtigung finden.

Auf diese Vertragsbestandteile einigen sich die Vertragsparteien:

  • Höhe der Vergütung
  • Anzahl der Urlaubstage (vertraglicher Anspruch)
  • Überstundenregelungen
  • Dauer der täglichen Arbeitszeit
  • Arbeitsort/Home Office
  • Vereinbarungen über Mitarbeiter-Incentives wie Dienstwagen oder Zuschüsse zur betrieblichen Altersvorsorge
  • U.v.m.

Der unterschriebene Vertrag ist für beide Parteien verpflichtend. Bei einer Pflichtverletzung können somit beide Parteien auf den Arbeitsvertrag Bezug nehmen und gegebenenfalls eine Abmahnung oder Kündigung aussprechen.

Je nach Formulierung der Bestandteile und der Beschreibung des Arbeitsplatzes ist der Rahmen, in dem sich der Arbeitsalltag abspielt, eng geschnürt oder mit viel Freiraum versehen. In meinen Kanzleien in Köln und Düsseldorf setze ich Verträge auf, um eine größtmögliche Zufriedenheit für Sie und Ihre Mitarbeiter zu erzielen. Gleiches gilt für Arbeitnehmer: Wenn Sie Ihren neuen Arbeitsvertrag vor der Unterschrift noch einmal auf Herz und Nieren prüfen lassen möchten, bin ich als Ihre Anwalt für Arbeitsrecht gerne für Sie da.

Rechtsanwalt Zimmermann auf Stuhl hinter seinem Schreibtisch

Ihr Ansprechpartner für Arbeitsrecht

 

Rechtsanwalt Joachim Zimmermann

Anwalt für Arbeitsrecht
Erfahrener Rechtsanwalt seit 1995

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Diese Vorgaben des Arbeitsrechts sind unumgänglich

 

Zum Schutz von Arbeitgeber und Arbeitnehmer reguliert der Gesetzgeber die Arbeitsverhältnisse. Einige gesetzliche Vorgaben schränken die Vertragsfreiheit in Bezug auf Arbeitsverträge daher ein.

Gesetzliche Pflichten des Arbeitgebers sind z.B.:

  • Zahlung einer Vergütung in vertraglich vereinbarter oder gesetzlicher Höhe nach §§ 611 a & 612
  • Gleichbehandlung weiblicher & männlicher Mitarbeiter nach Art. 3 GG & AGG
  • Gewährung von Urlaub nach §§ 1-3 BUrlG
  • Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall nach § 3 EntgFG
  • Einhaltung der gesetzlichen Voraussetzungen für eine Kündigung nach dem KSchG

Gesetzliche Pflichten des Arbeitnehmers sind z.B.:

  • Persönliche Arbeitspflicht nach § 613 BGB
  • Einhaltung der gesetzlichen Fristen vor einer Kündigung nach § 622 BGB
  • Vermeidung von Korruption nach § 299 StGB

Doch Vorsicht: Manche Arbeitsverträge enthalten Klauseln, die den Vorgaben des Arbeitsrechts nicht Stand halten und damit ungültig sind. Ein prominentes Beispiel ist die Verschwiegenheit über die Höhe des eigenen Gehalts. Nach § 17 UWG müssen Arbeitnehmer zwar zu für den Arbeitgeber wirtschaftlich relevanten Themen stillschweigen. Dazu gehört laut Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern (Az 2 Sa 183/09 und 2 Sa 237/09) aber in der Regel nicht das Thema Lohn und Gehalt. Immerhin spräche dies gegen den arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz bzw. das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. In meinen Kanzleien in Köln und Düsseldorf sorge ich als Ihr Rechtsanwalt dafür, dass Sie einen fehlerfreien Arbeitsvertrag erhalten. Verlassen Sie sich im Arbeitsrecht auf meine Beratung!

Mann vor Gesetzesbuch in Köln

Das sollten Sie zum Thema betriebliche Altersversorgung wissen:

Inwiefern Sie von Ihrem Arbeitgeber im Rahmen Ihrer Altersvorsorge, zusätzlich zu den Arbeitgeberanteilen zur gesetzlichen Rentenversicherung, unterstützt werden müssen, steht im Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (Betriebsrentengesetz/BetrAVG). Vor allem § 1a BetrAVG gibt Aufschluss: Arbeitnehmer haben einen gesetzlichen Anspruch auf betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung. Jeder Arbeitnehmer kann demnach Teile seines Gehalts oder Sonderzahlungen (z.B. Weihnachts- oder Urlaubsgeld) in Beiträge zu einer betrieblichen Altersversorgung (bAV) umwandeln und sich somit eine Zusatzrente aufbauen. Dieser Anspruch besteht für alle in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversicherten Arbeitnehmer bis zu einer Höhe von 4 % der Beitragsbemessungsgrenze (West) der gesetzlichen Rentenversicherung.

Allerdings kann der Arbeitgeber selbst entscheiden, welche Anlageform bzw. welchen Durchführungsweg (z.B. Pensionsfonds, Pensionskasse oder Direktversicherung) er dem Arbeitnehmer anbietet. Wenn der Arbeitgeber von sich aus keinen Durchführungsweg anbietet, kann der Arbeitnehmer die Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung verlangen. Eine Versorgung über eine Pensionszusage oder Unterstützungskasse ist nur im Einvernehmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer möglich. Welcher Durchführungsweg für die betriebliche Altersversorgung in einem Betrieb bzw. Unternehmen genutzt wird, legen Arbeitgeber und Arbeitnehmer einzelvertraglich, betrieblich oder tariflich fest.

Die Beiträge zu einer betrieblichen Altersversorgung erbringt der Arbeitnehmer allein oder zusammen mit dem Arbeitgeber. Eine Verpflichtung zur finanziellen Beteiligung durch den Arbeitgeber besteht nicht.

Tipp: Anspruch auf Entgeltumwandlung haben seit dem 1. Januar 2013 auch geringfügig Beschäftigte, da Sie ebenfalls in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind. Ist die Versicherungspflicht nicht gewollt, kann sich der Arbeitnehmer schriftlich von ihr befreien lassen.

Der Anspruch auf Entgeltumwandlung ist dem Tarifvorrang untergeordnet. Das bedeutet: Mitglieder einer Gewerkschaft oder Beschäftigte, für die ein Tarifvertrag gilt, können ihren Anspruch auf Entgeltumwandlung nur geltend machen, wenn der Tarifvertrag dies zulässt, d.h. eine sogenannte Tarif-Öffnungsklausel enthält. Dies gilt allerdings nur für das tarifliche Gehalt, nicht für über- und außertarifliches Entgelt.

Durch den Tarifvorrang wird die betriebliche Altersversorgung für ganze Branchen flächendeckend gebündelt und Betriebe von Einzelvereinbarungen entlastet. Wenn Sie wissen möchten, ob für Ihre Branche bereits ein Tarifvertrag zur betrieblichen Altersversorgung besteht, erhalten Sie unter http://www.ihre-vorsorge.de Auskunft. Dieser Service der Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung und der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See enthält eine Aufstellung aller seit 2001 geschlossenen Tarifverträge zur betrieblichen Altersversorgung (siehe unter dem angegebenen Link: „Altersvorsorge – betriebliche Altersversorgung – Service“).

Was die wenigsten Arbeitnehmer wissen: Die Entgeltumwandlung wird aus dem Bruttoeinkommen finanziert, sodass Arbeitnehmer von besonderen Steuervorteilen und Ersparnissen bei der Sozialversicherung profitieren. Im Fall von Arbeitslosigkeit ist die betriebliche Altersversorgung sogar vor einer Anrechnung im Sinne der Hartz-IV-Gesetze geschützt. Für Arbeitgeber ist die betriebliche Altersversorgung ein flexibles und kostengünstiges Instrument, um die Zukunft ihrer Mitarbeiter zu sichern und den gesetzlichen Anspruch auf Entgeltumwandlung zu erfüllen. Gleichzeitig werden Lohnnebenkosten eingespart.

Weitere Vorteile für Arbeitgeber:

  • Mitarbeiterbindung
  • Mitarbeitermotivation
  • Imagebildung
  • Ggf. kein Ausweis in der Bilanz nötig

Weitere Vorteile für Arbeitnehmer:

  • Absicherung im Alter
  • Steuer- & sozialversicherungsfreie Beiträge möglich
  • Weitere Versicherungen können eingebunden werden

Sie haben weitere Fragen zu arbeitsrechtlichen Themen? Als Ihr Rechtsanwalt für Arbeitsrecht stehe ich Ihnen in meinen Kanzleien in Köln und Düsseldorf gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.

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